Das modulare solarthermische Kraftwerk.
Ein solares Hochtemperatur-Absorbersystem in Modulbauweise, das durch Direktverdampfung in Kapillarrohren hochgespannten Dampf erzeugt – und daraus Strom und Prozesswärme zugleich.

Direktverdampfung im patentierten Absorbersystem.
Der entscheidende Unterschied zu anderen konzentrierenden Systemen liegt im Receiver: Die Einfassung des Hochtemperatur-Absorbers mit Reflektorkanälen hält die Verluste klein, wo andere Systeme nur auf selektive Beschichtungen setzen.
Auslegungswerte, berechnet für einen Standort in Mitteldeutschland.
Von der Idee zur Anwendung.
Vier Phasen – klicken Sie sich durch die Entwicklung des SolarSteamers.
Strom und Hochtemperaturwärme aus einer Fläche.
CTO und Erfinder Dirk Besier – Dipl.-Ing. Maschinenbau mit Schwerpunkt Thermodynamik – entwickelt das Prinzip der Direktverdampfung in Kapillarrohren mit eingefasstem Hochtemperatur-Absorber. Ziel: ein Kraftwerk für mitteleuropäische Einstrahlung, das Strom und Prozesswärme zugleich liefert, ohne Seltene Erden. 2012 wird die Unit Eco GmbH in Eltville gegründet.
- Solarthermie, „Strom aus Wärme“ und dezentrale Erzeugung in einem Gerät
- ausgelegt auf Wetter- und Sonnenverhältnisse in Mitteleuropa
- Effizienz als Leitgröße: Energieertrag je Fläche und eingesetztem Kapital
So arbeitet der Receiver.
Das Herzstück ist die Einfassung des Hochtemperatur-Absorbers mit Reflektorkanälen. Wählen Sie die Bauteile aus.
3 mm Innendurchmesser – Wasser verdampft direkt im Rohr, ohne externen Wärmetauscher.
Schematische Darstellung – zur Veranschaulichung des Funktionsprinzips, nicht maßstabsgetreu.
Das Modul im Detail.
Konstruktionsansichten des SolarSteamer-Moduls – Spiegelrinnen, Absorberrohre, Nachführung und Rohranschlüsse.

Vier Parabolrinnen mit Absorberrohren. An einem Ende sind die Rohre über ein Querrohr verbunden, am anderen sitzt die Nachführung.

A-förmige Stützen tragen die Spiegelrinnen. Ein Motor treibt über Welle und Zahnräder die Nachführung der Rinnen an.

Stellmotor, Welle und Zahnräder an den Rinnenachsen – so folgen die Spiegel dem Lauf der Sonne.

Am Modulende sind die Absorberrohre mit dem Querrohr verschraubt.
3D-Renderings aus den Konstruktionsmodellen. Materialdarstellung für die Website vereinheitlicht.
Hochtemperaturwärme bis 570 °C – dort, wo heutige Technik endet.
Strom und Prozesswärme aus einer Fläche.
Weil die Spiegel beweglich sind, lässt sich der SolarSteamer als Hybrid auslegen: Geplant ist die Integration preiswerter PV-Lösungen, die auch bei Schwachlicht sehr effizient arbeiten und tagsüber Strom liefern – auch bei bedecktem Himmel.
Wie bei konventioneller Kraft-Wärme-Kopplung entsteht neben Strom nutzbare Wärme – als Prozesswärme bei rund 160 °C für die Industrie oder bei 60 °C im Gebäude, für thermische Kühlung, saisonale Speicherung oder Trinkwassergewinnung.
84 % der eingestrahlten Energie werden nutzbar.
- Prozesswärme — 52 %
- Strom (23 % Dampfmotor · 9 % PV) — 32 %
- Umwandlungsverlust — 16 %
Strom und Wärme statt nur eines von beiden.
Strom + Hochtemperaturwärme aus einer Fläche
nur Niedertemperaturwärme, max. ~80 %
nur Strom, ~22 % elektrisch
Auslegungswerte, berechnet für einen Standort in Mitteldeutschland.
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